B-Human
Willkommen
B-Human ist zurzeit eines der besten Teams in der RoboCup Humanoid Soccer League und hat zwölfmal die Weltmeisterschaft sowie sechzehn regionale Wettbewerbe gewonnen. Unser Team besteht aus Studierenden und Forschern der Universität Bremen und des DFKI.
B-Human
Über B-Human
B-Human ist ein Projekt des Fachbereichs 3 - Mathematik und Informatik (Arbeitsgruppe für Multisensorische Interaktive Systeme) der Universität Bremen und des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems des DFKI. Ziel des Projektes ist sowohl die Entwicklung von Software für die Teilnahme an RoboCup-Wettbewerben, als auch, im Rahmen eines lebhaften Themenbereichs, Studierende für eine akademische Laufbahn oder die Forschung zu begeistern. Unser Team besteht aus Studierenden und Forschern der Universität Bremen und des DFKI. Der RoboCup ist eine faszinierende Kombination aus innovativer Forschung und dem populärsten Teamsport der Welt. Wir haben anfangs an Wettbewerben in der RoboCup Humanoid League teil, bis wir 2008 in die Standard Platform League eintraten. Seitdem nehmen wir an den German Open, an den European Open und auch an den RoboCup-Weltmeisterschaften teil.
Unsere Erfolge
B-Human ist zurzeit eines der besten Teams in der RoboCup Humanoid Soccer League und hat zwölfmal die Weltmeisterschaft sowie sechzehn regionale Wettbewerbe gewonnen. Wir sind auf die finanzielle Unterstützung durch Sponsoren angewiesen, um unsere Arbeit fortzusetzen und auch weiterhin an internationalen Wettbewerben teilnehmen zu können. Wenn Sie Interesse daran haben, uns zu unterstützen, finden Sie weitere Informationen auf unserer Sponsoring-Seite.
RoboCup
Unsere Erfolge
| RoboCup Weltmeisterschaft | Regionale Meisterschaften | |||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Ort | Platzierung | Wettbewerb | Platzierung |
| 2009 | Graz, Österreich | German Open, Hannover | ||
| 2010 | Singapur, Singapur | German Open, Magdeburg | ||
| 2011 | Istanbul, Türkei | German Open, Magdeburg | ||
| 2012 | Mexiko-Stadt, Mexiko | German Open, Magdeburg | ||
| 2013 | Eindhoven, Niederlande | German Open, Magdeburg | ||
| 2014 | João Pessoa, Brasilien | German Open, Magdeburg | ||
| 2015 | Hefei, China | German Open, Magdeburg | ||
| 2016 | Leipzig, Deutschland | European Open, Eindhoven | ||
| 2017 | Nagoya, Japan | German Open, Magdeburg | ||
| 2018 | Montréal, Kanada | German Open, Magdeburg | ||
| 2019 | Sydney, Australien | German Open, Magdeburg | ||
| 2021 | Weltweit | German Open Replacement Event, Dortmund und Bremen | ||
| 2022 | Bangkok, Thailand | German Open Replacement Event, Hamburg | ||
| 2023 | Bordeaux, France | German Open Replacement Event, Hamburg | ||
| 2024 | Eindhoven, Niederlande | German Open, Kassel | ||
| 2025 | Salvador, Brasilien | German Open, Nürnberg | ||
| 2026 | upcoming | - | German Open, Köln | |
| Zusammenfassung | 12 x 3 x 1 x | 16 x 1 x | ||
Zwerge greifen nach den Sternen
Schuss und … Tor! Jubel außerhalb des Spielfeldes. Merkwürdigerweise sind es nicht stolze Eltern von jungen Fußballern, die ihren Nachwuchs auf dem Platz anfeuern. Ein Dutzend kniehohe Roboter spielen gegeneinander Fußball. Was war das? Foul! Einer der Plastikkameraden geht mit stoischem unschuldigen Blick zu Boden. Komisch sieht das aus. Doch hinter alledem stecken jede Menge Arbeit und jahrelange Forschung, wenn Wissenschaftler versuchen, sich den Menschen zum Vorbild zu nehmen.
Genau da liegt der Reiz. Der Mensch lernt sein ganzes Leben lang, sich zu orientieren und zu bewegen. Dies einem Roboter beizubringen, ist eine hochanspruchsvolle Aufgabe. Alles, was für uns normal ist – sei es den Ball zu erkennen oder einen Fuß vor den anderen zu setzen – ist für ein Bündel aus Kameras, Motoren und Schaltkreisen alles andere als trivial. Immer wieder lernen wir durch die Arbeit mit Robotern, wie komplex diese Vorgänge sind und wo die Grenzen der Technik liegen.
Die Aufgaben der Roboter sind vielfältig. Zunächst müssen sie sich in ihrer Umgebung orientieren, um zu wissen, wo die Tore stehen und in welches sie den Ball schießen müssen. Dazu werden die unterschiedlichsten Hinweise ausgewertet, z. B. die Linien auf dem Spielfeld. Weiß ein Spieler nicht so genau, wo er ist, verständigt er sich mit den anderen. Es ist sogar möglich, dass ein Roboter die Meinung eines anderen ändert. Ist das Ziel klar, muss der Weg dorthin gefunden werden. Ein Roboter muss immer zwischen mehreren Möglichkeiten abwägen: Welchen Weg nehme ich? Wann schieße ich? Entscheidungen, die den Ausgang des Spiels maßgeblich beeinflussen.
Die Entwicklungen in diesem Forschungsgebiet sind großartig, schnell und spannend. Sie können von Zuschauern beobachtet werden. Von Bachelorstudierenden bis hin zu Doktoranden gibt es viele Themen – von der Erkennung von Objekten bis hin zu ausbalancierten Bewegungen. Erfolge und Ergebnisse können bei Wettbewerben beobachtet und gemessen werden, die regelmäßig auf Ausstellungen und Messen stattfinden – sie sind definitiv ein Publikumsmagnet.